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Wertvolle Arbeitserfahrungen für Berufsschüler durch Rollenspiele

Wie können Sie Ihren Unterricht an Berufsschulen direkt auf Situationen in der Arbeitswelt abstimmen? Anne Brunborg ist ausgebildete Krankenschwester und arbeitet als Gesundheitslehrerin an der Oberschule Røyken in Norwegen. Um ihren Krankenpflege-Ausbildungskurs praktischer zu gestalten, verwendete sie itslearning, um ein fiktives Pflegeheim zu erschaffen, und die Storyline-Methode – eine pädagogische Methode für aktives Lernen –, um Leben in den Unterricht zu bringen.

 

Das Projekt ist Teil einer sechswöchigen interdisziplinären Unterrichtseinheit. Ihre Schüler fangen buchstäblich am Reißbrett an, weil sie das virtuelle Pflegeheim mit Unterstützung von Schülern aus dem Baukurs „aufbauen“ müssen. Wenn das Gebäude fertiggestellt ist, beginnt der Krankenpflegekurs.

Bei diesem langfristigen fortschrittlichen Rollenspiel – wie Anne es nennt – sind die Schüler dafür verantwortlich, jeden Aspekt des Pflegeheims selbst zu gestalten. Ihre Lehrer stellen den Rahmen für das Rollenspiel bereit und fungieren als Berater, beispielsweise indem sie bei der Diagnose der Patienten helfen und Hinweise bei den Finanzen des Pflegeheims geben. Das oberste Ziel ist, eine motivierende Lernerfahrung zu schaffen.

„itslearning bietet Lehrern die ausgezeichnete Möglichkeit, den Schülern beim Projekt zu helfen und sie zu verwalten und zu beurteilen“, sagt Anne.

Die Arbeitswelt lebendig machen mit itslearning

Obwohl das Pflegeheim im wahren Leben nicht existiert, wird es auf itslearning praktisch lebendig. Anne hat einen Kurs entwickelt, der als ein Intranet-Portal für das Pflegeheim dient – vergleichbar mit den Informationskanälen, die ihre Schülern in echten Pflegeeinrichtungen nutzen werden. Auf itslearning kommunizieren die angehenden Pflegekräfte untereinander und mit den Lehrern, lesen Nachrichten und reichen Arbeitsaufgaben ein – alles im Rahmen des Rollenspiels.

Die Nutzung von itslearning macht die auf die Berufswelt bezogene Lehre realistischer, weil die Schüler auf itslearning in neue Rollen eingeführt werden. Dies gibt ihnen mehr Verantwortung und erhöht ihr Bewusstsein für die Arbeit auf itslearning.

„Die Schüler können ihre Arbeit selbst organisieren, sie veröffentlichen und kommentieren“, erklärt Anne. „Eine realistische Lernsituation motiviert die Schüler und gibt ihnen ein Gefühl von Relevanz, was ihr Engagement fördert.“

Neue Methoden fördern das Engagement der Schüler

Auszeichnung für Anne
Anne war eine von drei Gewinnern in der Kategorie Kreative Verwendung einer Lernplattform bei der Share & Use Conference 2011. Sie war für ihre Arbeit mit dem virtuellen Pflegeheim nominiert worden. Der Kurs ist in der itslearning-Community verfügbar (nur in norwegischer Sprache). Suchen Sie nach „RYVS Heggum Helsetun“ (Filter für norwegische Kurse).
Anne und ihre Schüler kombinieren digitale Tools mit einer großen Palette an Lehrmethoden – mündlich wie schriftlich – wie Mathematik, Zeichnen und Rollenspiel. Normale Fachlehrer werden über itslearning zum Berufsschulunterricht eingeladen und Anne meint, dass die Erfahrung mit itslearning den Schülern in der Zukunft helfen kann.

„Wir sehen heute einen zunehmenden Fokus auf digitale Fertigkeiten – auch im öffentlichen Gesundheitswesen. Die Nutzung von itslearning vermittelt den Schülern wertvolle IKT-Kenntnisse, die sie auf die Arbeitswelt vorbereiten.“

Höheres Selbstwertgefühl

Das Selbstwertgefühl der Schüler wird gesteigert, wenn ihre Arbeit sich als nützlich für die „Kolleginnen und Kollegen“ im Pflegeheim erweist. Eine auf itslearning durchgeführte Untersuchung zeigt, dass die Schüler die Möglichkeit schätzen, voneinander zu lernen. Sie mögen auch die Vielfalt an Arbeitsaufgaben, Zuständigkeiten und realistischen Lernsituationen, die sie direkt auf ein echtes Pflegeheim übertragen können.

„Diese Art des Unterrichts kann auf alle übertragen werden, die ihr Fach mit einem echten Beruf und realistischen Arbeitssituationen verknüpfen können, mit denen die Schüler nach Abschluss der Berufsschule konfrontiert werden“, meint Anne. „Können wir das nicht in allen Fächern machen?“

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