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Tipps, Tricks & User Stories

Nutzung Ihrer virtuellen Lernumgebung, um alle einzubeziehen

Einige Studenten lernen schneller als andere. Einige können sich sehr gut schriftlich ausdrücken, sind aber wie versteinert bei mündlichen Prüfungen. Und einige wiederum können mit Feedback von Mitstudenten besser umgehen als mit dem Feedback des Lehrers. Hier sind drei einfache Wege, wie Sie Ihre virtuelle Lernumgebung (VL) nutzen können, um allen Studenten eine faire Chance zu geben.

Verwendung eines Sprachaufzeichnungsgeräts zur Stärkung von Studenten mit schwachen Schreibfähigkeiten

In einigen Landwirtschaftsschulen in Norwegen wird den Studenten die einfache Aufgabe gestellt, ein Essay über die Funktionsweise einer Melkmaschine zu schreiben. Durch diese Aufgabe soll das Wissen der Studenten über die Maschine beurteilt werden. Allerdings fallen einige Studenten durch, obwohl sie die Funktionsweise der Maschine vollkommen verstehen. Woran das liegt? Es liegt an den mangelnden Fähigkeiten der Studenten, Essays zu verfassen.

Die Lösung für dieses Problem ist ganz einfach. Lehrer müssen beim Erstellen der Aufgabe in der virtuellen Lernumgebung einfach nur zwei Optionen zur Auswahl geben: „Reichen Sie Ihre Antwort schriftlich ein“ und „Reichen Sie Ihre Antwort als Sound- oder Videodatei ein“. Studenten, die Probleme mit dem Schreiben haben, können ihre Erläuterungen nun direkt in der Lernumgebung aufnehmen.

Sehen Sie, wie die Sprachaufzeichnung in it’s learning funktioniert

Unterschiedliche Aufgaben je nach Fähigkeiten der Studenten

Die meisten virtuellen Lernumgebungen verfügen über eine hervorragende, aber häufig wenig genutzte Funktion. Lehrer haben die Möglichkeit, den einzelnen Studenten Berechtigungen zuzuweisen. Was heißt das im Klartext? Sie können schwächeren Studenten eine einfache Aufgabe und Studenten, die sich gerne Herausforderungen stellen, eine schwierige Aufgabe stellen.

Beispielsweise erhöht sich der Schwierigkeitsgrad bei den meisten auf Fragen basierenden Aufgaben mit den Fragen. Nehmen wir einmal an, die Aufgabe umfasst 20 Fragen: Sie können die Fragen 1–10 den schwächeren Studenten stellen, die Fragen 5–15 sind für die fortgeschrittenen Studenten bestimmt und die Fragen 10–20 gehen an die wirklich klugen Studenten. Viele Lehrer verfahren so schon seit Jahren, aber in den meisten virtuellen Lernumgebungen können Sie verschiedene Gruppen von Studenten innerhalb eines jeden Kurses erstellen, sodass Sie mit einem Klick der stärksten Gruppe die schwierigste Übung zuweisen können.

Mitschüler helfen, sich gegenseitig zu helfen

Im Lutterworth College im Vereinigten Königreich nutzen Studenten die virtuelle Lernumgebung, um die Aufgaben der Mitschüler zu benoten. Laut Andrew Runciman, Leiter von ICT, hilft diese Übung sowohl schwachen als auch starken Studenten dabei, Fortschritte zu machen. Wie funktioniert das?

Der Lehrer teilt die Studenten in Paare ein und gibt ihnen ein Bewertungsschema. Dann erteilt er ihnen die Berechtigung, die Arbeit des jeweils anderen in der virtuellen Lernumgebung einzusehen. Die Studenten müssen dann die Arbeit ihres Partners beurteilen sowie konstruktives Feedback und hilfreiche Kommentare geben. Am Ende der Übung wird die Berechtigung zur Beurteilung der Arbeit in der VL wieder entzogen und der Lehrer überprüft das Feedback und fügt seine eigenen Kommentare hinzu.

Lesen Sie die Geschichte vom Lutterworth College

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