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BYOD in Hamburg
Unterricht mit Handy & Co.

Bring your own device? Schüler der Stadtteilschule Oldenfelde in Hamburg dürfen ihre eigenen Smartphones und Tablets in den Unterricht mitbringen – und dort zum Lernen benutzen. Über itslerning werden alle Aktivitäten koordiniert.

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Ein Unterrichtsbesuch im Fach Deutsch

Deutsch- und Religionslehrerin Frau Spengler weiß die Vorteile schülereigener Geräte für ihren Unterricht und ihre Schüler zu nutzen. Heute geht es um Diskussionskompetenz und Feedbackkultur in einem Rollenspiel. 

von Peter Sidro / itslearning

„Ihr findet die Materialien für die Gruppenarbeit in itslearning.“ Ein Satz, den Frau Spengler in letzter Zeit des öfteren so oder ähnlich sagt. Ihre Schüler wissen bereits, wie sie sich über ihre Geräte in die Lernplattform einloggen können und dort in den entsprechenden Kursen – je nach Fach – an die für die heutige Stunde wichtigen Dokumente oder Aufgaben kommen.

Das Projekt

Die Stadtteilschule Oldenfelde nimmt am Pilotprojekt „Start in die nächste Generation“ der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung teil. Die Schaffung einer guten WLAN-Ausstattung, die Einwilligung von Eltern und Schülern und die Schaffung einer Art Schulsoftwareintegration der Zukunft, die vor allem die pädagogische Infrastruktur für Unterricht verbessert, sind wichtige Bestandteile des Projekts. Das Projekt wird zudem wissenschaftlich begleitet.

„Unsere Stadtteilschule ist so etwas wie eine Gesamtschule. Sie vereinigt Gymnasium, Real- und Hauptschule und integriert auch Förderschulkinder. Sie liegt im Einzugsgebiet Hamburg Rahlstedt“, erläutert Spengler. „Wir haben eine sehr heterogene Schülerschaft, sowohl was die Leistung als auch die Herkunft angeht. In diesem Kontext haben wir uns um die Teilnahme am BYOD-Projekt beworben und den Zuschlag als eine von sechs Schulen für dieses Medienprojekt erhalten.“

Zu diesem Projekt gehört die Einrichtung eines flächendeckenden WLAN-Netzwerks sowie eigene und teils finanzierte oder geförderte mobile Schülergeräte. Ziel ist, dass die Geräte die Grundlage eines neuen Unterrichts werden. Es nehmen zunächst nur die Klassen teil, in denen eine 100%-ige Zustimmung seitens der Eltern- und Schülerschaft vorhanden ist. „Unsere besonders junge Lehrerschaft, die einen natürlichen Zugang zu den Schülern hat, bringt als weitere Gelingensbedingung eine besonders hohe Medienaffinität mit“, ergänzt Spengler.

Zurück in unsere Unterrichtsstunde

Die Schüler haben Blockunterricht - 90 Minuten am Stück - eine gute Voraussetzung, um mit einem reichen Methodenwechsel den Schülern Zeit für die aktive Aneignung und Anwendung von Wissen zu geben. In der heutigen Stunde sollen die Schüler Ihre Rede-, Zuhör- und Diskussionskompetenz reflektieren und sich gegenseitig Feedback geben. Dies geschieht mittels einer vorbereitenden Gruppenarbeit, einem Rollenspiel mit der Fishbowl-Methode und der abschließenden Besprechung der Teilkompetenzen.

„In itslearning wird alles transparenter, wir Lehrer können besser die Schwächen und Stärken der Schüler sehen und entsprechend fördern und fordern. Auch die Verbesserung der Feedback-Kultur im Unterricht wird so erleichtert.“, freut sich Spengler. "Das hat die heutige Stunde gezeigt."

An der Stadtteilschule wird auch eine starke Oberstufe angestrebt. Hierzu gehört auch die Medienkompetenz, denn diese ist für den späteren Beruf besonders wichtig. Dazu gehört auch, dass Schüler eigenständig Inhalte erstellen und aufbereiten. Um die Schüler hierbei stark zu machen, soll auch itslearning eingesetzt werden.

Vielen Dank, dass wir zu Gast sein durften und dafür, dass Sie Ihre Erfahrungen mit der itslearning-Community teilen!

Das sagen die Schüler:

  • "Wir müssen aufpassen, dass wir immer mal wieder zwischen Tablet und Papier wechseln. Es darf nicht zu einseitig werden."
  • "Es ist besser mit den Hausaufgaben geworden"
  • "Bei manchen Aufgaben geht Frau Spengler rum und hilft uns, so kann man besser lernen"

"In itslearning wird alles transparenter, wir können besser die Schwächen und Stärken der Schüler sehen und entsprechend fördern und fordern. Auch die Verbesserung der Feedback-Kultur gelingt uns." 

Friederike Spengler, Lehrerin für Deutsch und Religion


Fachartikel "Handy an, der Unterricht beginnt"

Friederike Spengler und Dietmar Kück ziehen in diesem Fachartikel ein erstes Fazit.

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