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So verbessern Sie den Hochschulunterricht mit itslearning

Wie kann itslearning Dozenten an Universitäten und Hochschulen unterstützen? Tor Haugnes, Historiker und Dozent an der BI Norwegian School of Management (BI), hat herausgefunden, dass sein Unterricht mit itslearning effizienter ist und sich die Ergebnisse der Studenten sogar verbessern.

An Hochschulen sind die Kurse häufig überfüllt, auch an der BI. Haugnes ist verantwortlich für einen Kurs mit dem Titel "Die Firma", eine Pflichtveranstaltung, in der Unternehmen in einem breiteren sozialen Kontext aus historischer, ethischer und theoretischer Perspektive betrachtet werden. An dem Kurs nehmen mehr als 4.000 Studenten aus allen Handelshochschulen in Norwegen teil.

„itslearning ist der Dreh- und Angelpunkt, aber wir liefern den Inhalt”, erklärt Haugnes. „Die Benutzer und Kurse werden automatisch in itslearning importiert, was dem Dozenten viel Zeit spart. Doch wir müssen auch gute Inhalte schaffen. Die Funktionen von itslearning sind benutzerfreundlich und Zeit sparend. Ich verwende weniger Ressourcen, wenn ich mit itslearning arbeite.“

Statt beispielsweise E-Mails und Nachrichten zu verwenden, nutzt Haugnes die integrierten Diskussionsforen von itslearning, um die speziellen Fragen von Einzelnen zu kanalisieren. Der Dozent kann hiermit viel Zeit sparen, da die Studenten untereinander Themen besprechen und der Dozent keine Zeit darauf verwenden muss, direkt Fragen von einzelnen Studenten zu beantworten.

Torunn Gjelsvik und Tor Haugnes.

Mehr pädagogische Möglichkeiten mit itslearning

Haugnes verwendet Abstimmungen und Umfragen, um zu ermitteln, wie die Studenten die Kurse auf itslearning nutzen und wie sie mit den Themen zurecht kommen. Das Feedback der Studenten ermöglicht ihm, seine Kurse entsprechend anzupassen und zu verbessern. Die Umfrage „Was ist das Schwierige an diesem Thema“ bringt Haugnes als Dozenten aufschlussreiche Erkenntnisse über seine Stoffvermittlung.

Mit itslearning probiert Haugnes neue pädagogische Methoden am BI aus – mit großem Erfolg. „Das geht ganz einfach“, meint Haugnes. „Vor kurzem habe ich einen Wettbewerb nach dem Prinzip ,Abstimmen und gewinnen’ über Ethik veröffentlicht. Ich habe die Studenten ermuntert, mir Vorschläge über witzige, auf das Kursthema bezogene Videos online zuzusenden. Nachdem ich alle Videos bekommen hatte, sollten die Studenten abstimmen, welches das beste Video sei. Auf diese Weise habe ich mehr Studenten aktiviert als sonst, und ich habe viele Dinge gelernt, die ich vorher nicht kannte.”

Haugnes nutzt itslearning auch dazu, Abschriften seiner Vorträge und Kursinformationen in Form von Bulletins und RSS-Feeds zu veröffentlichen. Um den Wissensstand abzufragen und sein Verständnis der Lernprozesse bei den Studenten zu steigern, nutzt er das Testtool und die Umfragen.

Studenten erwarten eine digitale Präsenz

„Mit itslearning versuche ich, einen Kurs, den viele als langweilig empfinden, interessanter zu gestalten. Und die Studenten sind in der Tat dankbar. Ich bekomme viel positives Feedback von den Studenten, die froh darüber sind, dass die Lernplattform von den Lehrenden gut genutzt wird.“

Torunn Gjelsvik war zuständig für die Einführung von itslearning an der BI – ein rekordverdächtiges Projekt, bei dem in etwa neun Monaten 22.000 aktive Benutzer an der BI erreicht wurden. Sie stimmt Haugnes zu.

„Die Studenten haben heute eine andere Erwartungshaltung, wenn es um die digitale Präsenz einer Hochschule geht”, meint sie. „Viele von ihnen nutzen digitale Medien ganz selbstverständlich und finden sich mit itslearning sehr schnell zurecht. Die Lehrer haben vielleicht mehr Angst, Fehler zu machen – eine falsche Taste anzuklicken, zum Beispiel. Doch die jungen Leute haben da keine Hemmungen.“

Zufriedene Benutzer

Die BI bietet eine breite Palette an Kursen an und hat eine sehr differenzierte Studentenschaft, von jungen Studenten, die direkt aus dem Gymnasium kommen, bis zu reiferen Studenten, die viele Jahre Arbeitserfahrung haben. Mit itslearning kann der Unterricht für alle Benutzergruppen maßgeschneidert werden.

Bevor an der BI 2010 itslearning eingeführt wurde, wurden dort die amerikanische Lernplattform Blackboard und das eigene System Apollon genutzt. Beide Systeme waren sehr kompliziert in der Anwendung und das Feedback zeigte, dass die Studenten ein einziges anwenderfreundliches System wollten.

„Anfangs liefen itslearning und die anderen Systeme parallel, was die Studenten als störend empfanden”, erklärt Haugnes. „Jetzt, da alle Studenten mit itslearning arbeiten, scheinen sie das System wirklich zu mögen. Vor kurzem veröffentlichte die BI-Studentenzeitschrift Inside einen Artikel, der zeigte, dass die Studenten sehr positive Erfahrungen mit itslearning machen. Aus Sichtweise eines Dozenten kann ich die Vorteile von itslearning gegenüber den anderen Systemen erkennen. Früher vergeudete ich viel Zeit mit den technischen Details von Blackboard. Bei itslearning kommt man viel schneller zum eigentlichen Zweck der Lernplattform – das Lehren und Lernen.“


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