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Lassen Sie Ihre Schüler den Unterricht planen

In vielen Ländern geben die Schulgesetze den Schülern das Recht der Mitgestaltung. Aber wie können Lehrer das praktisch umsetzen? Kjersti Engelstad Stokke – Verwaltungsleiterin und Wirtschaftslehrerin am Oberstufengymnasium im norwegischen Sandvika – gibt ihren Schülern die Möglichkeit, sich über itslearning aktiv an der Planung des Unterrichtsablaufs zu beteiligen.

 

 Kjersti Engelstad Stokke auf der Tagung Teilen & Nutzen 2010.

Als Kjersti ihre Schüler zum ersten Mal an der Unterrichtsplanung beteiligte, nahm sie sich viel Zeit für Brainstroming-Sitzungen mit den Schülern. Damit die Schülerbeteiligung Erfolg hat, muss ein solches Projekt sorgfältig geplant werden – man kann sich nicht einfach zurücklehnen und alles den Schülern überlassen. Für Kjersti besteht die Vorbereitung darin, Lernziele, den Lehrplan, Lehrbücher und andere Unterrichtsmaterialien aufeinander abzustimmen.

Sehr engagierte Schüler

Auf der norwegischen Tagung Del & Bruk (Teilen & Nutzen), die 2010 im norwegischen Sandvik stattfand, wurde Kjersti für die Kategorie Kreative Nutzung von itslearning nominiert. Kjersti hat in ihrem Blog Ceteris Paribus (auf Norwegisch) genau beschrieben, wie sie ihre Schüler an der Unterrichtsplanung beteiligte.„Um das Engagement zu fördern und die Neugier der Schüler zu wecken, erstellte ich einige Tage vor der Besprechung in itslearning eine Abstimmung, in der ich die Schüler fragte, auf welche Themenbereiche sie sich besonders freuen“, sagt Kjersti.

Ziel des Planungstages war es, dass sich die Schüler gegenseitig kennenlernen konnten und mehr über die Lehrinhalte sowie Kooperations- und Diskussionstools in itslearning erfuhren. Ein weiteres Ziel war, Ihnen Einfluss darauf zu geben, welche Lehr- und Beurteilungsmethoden sowie Tools im Kurs verwendet werden sollten.

Die Schüler erhielten die Aufgabe, einen Plan für die ersten zwölf Wochen des Kurses zu entwerfen. Sie erhielten ein Mitspracherecht in fast allen Einzelheiten – nicht nur hinsichtlich der Materialien, sondern auch bezüglich der Methoden, der Termine für Tests und welche Art von Bewertung verwendet werden sollte.

Wichtiges Diskussionstool

Das Diskussionstool bewährte sich bei der Planung als wichtiges Werkzeug. Zugleich half es den Schülern, sich gegenseitig kennen zu lernen. Kjersti und ihre Schüler schrieben alle jeweils einen kurzen Text, in dem sie sich selbst, ihren Lebenslauf und ihre Interessen vorstellten. Nach dieser Einleitung konzentrierte sich die Diskussion auf den Plan.
„Ich teilte meine Schüler in Gruppen zu je vier Schülern ein“, erklärt Kjersti. „Ich erstellte ein Diskussionsforum für jede Gruppe und gab nur den Gruppenteilnehmern Zugang zum jeweiligen Forum. Denn ich glaube, dass die Schülern sich eher in kleineren Gruppen äußern.“

Die Lehrerin aus Sandvika sieht mehrere Vorteile des Diskussionstools. Zunächst einmal ist wichtig, dass die Schüler darüber nachdenken müssen, was sie schreiben – das hilft ihnen, über den Lehrinhalt nachzudenken. Dass andere Schüler das lesen können, was sie schreiben, veranlasst sie auch, überlegter zu schreiben. Und den stilleren und eher schüchternen Schüler fällt es leichter, sich in einem solchen Forum zu äußern.

Am Ende des Tages bewerteten die Schüler die Ergebnisse im Umfrage-Tool von itslearning. Kjersti sagt, dass die Schüler es sehr gut fanden, aktiv in die Unterrichtsplanung einbezogen worden zu sein.

Externe Tools in itslearning integriert

Es ist einfach, externe Softwaretools in itslearning zu integrieren. Kjersti verwendete bei ihrer Planung gleich mehrere solcher praktischen Werkzeuge: Mindmaps – wie Mindmeister – haben sich als nützlich erwiesen, wenn es darum geht, all die Gedanken und Vorschläge der Schüler zusammenzutragen und die Diskussion in der Klasse zu steuern. Ein weiteres wichtiges Werkzeug war das Formulartool in Google Docs – das über Links in itslearning integriert werden kann.

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