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itslearning unterstützt Schüler und Lehrer, die eigene Geräte verwenden (BYOD)

 

Kristine Sevik, leitende Beraterin am Norwegischen Zentrum für ITK im Bildungswesen und Lars-Jacob Hove, Leiter des Produktmanagements bei itslearning, erläutern die Konsequenzen aus dem vor kurzem vorgestellten BYOD-Bericht für das Bildungswesen im Allgemeinen und für die itslearning-Benutzer im Besonderen.

Schüler werden nicht mehr länger sagen können: „Der Hund hat meine Hausaufgaben aufgefressen“.

Die Bring-Your-Own-Device-Welle (BYOD) schwappt derzeit auf die Schulen in Norwegen und in anderen Ländern über. Das bedeutet, dass immer mehr Schüler auf ihren eigenen Geräten rund um die Uhr Zugriff auf Unterrichtsmaterialien auf itslearning haben.

Schüler erwarten, mit mehreren Geräten arbeiten zu können

BYOD bedeutet, dass Lehrer und Schüler eigene Geräte anstelle der schuleigenen verwenden. Laut Kristine Sevik, leitende Beraterin am Norwegischen Zentrum für ITK im Bildungswesen, bedeutet das, dass die Schüler ihre Hausaufgaben nicht mehr länger zwischen eigenen und schuleigenen Geräten übertragen müssten. 

„Die Schüler erwarten heute, in der Schule mit allen Geräten arbeiten zu können, die sie kennen. Manchmal möchten sie dieselbe Aufgabe mit Hilfe von vier Geräten lösen können“, sagt Sevik. „Wenn den Schülern die Wahl überlassen wird, möchten sie ihr eigenes Gerät verwenden, weil es das Gerät ist, für das sie sich entschieden haben.“

Im Herbst werden fünf norwegische Provinzen BYOD in den Schulen einführen, ein Anstieg von zwei Provinzen während des Schuljahrs 2012/13, wie der Bericht Kartlegging av Skolens Forhold til Bring Your Own Device (Übersicht über das Verhältnis der Schulen zu Bring Your Own Device) darstellt, der vor kurzem vom Norwegischen Zentrum für ITK im Bildungswesen – einer norwegischen Regierungsbehörde, die Schulleiter bei der Einführung von guten Praktiken bei ITK berät – veröffentlicht wurde.

Der Bericht, der die zentralen Fragen in Bezug auf BYOD aus der Sichtweise der norwegischen Provinzen darlegt und beschreibt, wie Schulen das Konzept umsetzen können, hat eine Debatte unter den norwegischen Provinzen über die Einführung von BYOD in weiteren norwegischen Sekundarschulen angestoßen. Er wurde im Mai veröffentlicht, während itslearning seinen reaktiven Designansatz verfolgt, der darauf abzielt, dass die Darstellung von itslearning auf allen Geräten möglich ist.

„Die Schüler verwenden in ihrer Freizeit leistungsstarke Computer“, erklärt Sevik. „Viele sind frustriert, wenn sie mit den Schulcomputern arbeiten sollen, die oft langsam sind und schlechte Software enthalten. Viele Schüler bringen lieber ihre eigenen Geräte mit den Programmen mit, an die sie gewöhnt sind.“

Darstellung von itslearning an alle Geräte angepasst

Lars-Jacob Hove, Leiter des Produktmanagements bei itslearning, erwartet, dass in den kommenden Jahren eine zunehmende Zahl von Lehrern und Schülern über ihre Smartphones oder Tablets auf itslearning zugreifen werden.

„Unsere Benutzer arbeiten immer weniger mit den Schulgeräten und nutzen verstärkt eine breite Palette an Geräten von leichten Laptops mit kleinen Bildschirmen und geringer Auflösung bis zu hochauflösenden TV-Geräten mit Touchscreen“, sagt Hove. „Wir beobachten eine Bewegung zu mehr Mobilität im Unterricht. Lehrer und Schüler werden verstärkt mit ihren Smartphones oder Tablets auf itslearning zugreifen.“

Die reaktive Designstrategie von itslearning stellt sicher, dass die Darstellung von itslearning durch den Gerätebrowser an alle Geräte angepasst wird. Sie erlaubt Lehrern und Schülern den Zugriff auf itslearning auf nicht-standardisierten Geräten. Die gleichen Daten sind somit auf vielen verschiedenen Geräten verfügbar, da alle Materialien auf itslearning mit Cloud-Software gespeichert werden.

„Unsere Benutzer brauchen keine zusätzliche Software auf ihrem Gerät zu installieren und müssen sich auch keine Gedanken wegen möglicher Updates machen“, erklärt Hove. „Sie melden sich nur an und haben sofort Zugang zu den Inhalten.“

Weitere Schulen führen im Herbst BYOD ein

Die Provinzen Akershus und Hordaland, die beide itslearning verwenden, werden nach Aussage des Berichts in diesem Herbst zum ersten Mal BYOD einführen. Damit folgen sie den Provinzen Møre og Romsdal, Sogn og Fjordane und Rogaland, die bereits BYOD praktizieren. Rogaland war die erste Provinz, die BYOD eingeführt hat.

„Rogaland hat sehr positive Erfahrungen mit BYOD gemacht“, erklärt Sevik. „Sie sagen, dass die Umsetzung von BYOD keine große Veränderung gegenüber der Verwendung von Schullaptops bedeutet hat. Die Schüler möchten ihre eigenen Geräte verwenden. Die Frage ist: ,Was brauchst du, um deine Arbeiten als Schüler machen zu können?' Wenn du deine Aufgaben mit einem Tablet oder Smartphone erledigen kannst, dann sollst du das auch tun können.“

Schülern zu erlauben, ihre eigenen Geräte zu verwenden, gibt ihnen laut Hove endgültig die Freiheit, zu entscheiden, wann und wo sie lernen möchten, weil sie in der Freizeit und in der Schule dasselbe Gerät verwenden. „Sie haben nicht nur die Kontrolle über das Gerät, sondern sie können auch einige der Barrieren zwischen dem formalen schulischen Leben und ihrer Freizeit abbauen, den Unterricht und ihre Lerntätigkeit durch informellere Formen des Lernens in ihrer Freizeit fortsetzen“, erklärt Hove.

Die Schulen müssen BYOD-Richtlinien entwickeln, sagt der itslearning-Manager

Vertreter der Provinzen, die für den Bericht befragt wurden, äußerten eine Reihe von Bedenken in Bezug auf das Konzept. So fragten sie, wie man verhindern kann, dass Schüler bei digitalen Prüfungen schummeln, wenn sie alle unterschiedliche Geräte verwendeten. Es gibt auch Besorgnisse beim Datenschutz, etwa bei der Frage, ob Lehrer den Zugang zu den eigenen Geräten der Schüler bekommen sollen, wenn der Verdacht auf Schummeln besteht. Eine weitere Sorge ist, dass durch BYOD die soziale Kluft in den Schulen verstärkt werden könnte, wenn einige Schüler teurere Geräte verwendeten als andere. Laut Sevik werden diese Fragen beim Meeting der IT-Leiter in den Schulen der norwegischen Provinzen im Juni behandelt.

Hove empfiehlt Schulen, vor Einführung von BYOD die Vorteile und Herausforderungen abzuwägen. „Die Schulen müssen sorgfältig überlegen, wie sie BYOD einführen möchten und entsprechende Richtlinien dafür aufstellen“, erklärt Hove. „Viele Schulen fordern die Schüler und Lehrer dazu auf, Benutzungsrichtlinien für den Internet-Zugang und die Benutzung von Computern zuzustimmen. BYOD sollte ein Teil davon sein. Und die Schulen sollten, wo dies möglich ist, zusätzlichen Zugang zu Geräten bieten, die die Schüler im Unterricht verwenden können, um eine Steigerung der persönlichen Zugriffe zu ermöglichen.“

Für den Bericht wurden auch die Provinzbehörden danach befragt, ob sie erwarten, durch BYOD Mittel einzusparen. Das Resultat war, dass neun Provinzen Einsparungen durch BYOD erwarten, während sich sieben Provinzen unsicher waren und drei Provinzen äußerten, dass sie keine Einsparungen erwarten. Im Juni wird der Bericht auf einem Meeting der IT-Leiter in den Schulen der norwegischen Provinzen vorgestellt, das in Fredrikstad stattfindet und von der Provinz Østfold veranstaltet wird.

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