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André SonnenburgAndré Sonnenburg ist Mitglied der medienpädagogischen Steuergruppe in Bremen, die die Schulen in individuellen Einführungsprozessen von itslearning unterstützt. Er führte itslearning an der Oberschule an der Schaumburger Straße als Lehrer ein und ist jetzt als didaktischer Leiter und stellv. Schulleiter an der Oberschule Habenhausen in Bremen von Neuem dabei, auch hier itslearning einzuführen.

 

Herr Sonnenburg, was waren die Beweggründe für die Schule an der Schaumburger Straße, mit itslearning zu arbeiten und welche Effekte sind bisher aufgetreten?

Durch die Entwicklung der Oberschulen und der Inklusion in Bremen wurde das Arbeiten im Team immer wichtiger. So kam der Wunsch auf, Unterrichtsmaterial und Informationen strukturiert und sicher auszutauschen. Mit der Zeit entwickelten sich auch andere Bedürfnisse, z.B. die Visualisierung des Vertretungsplanes in itslearning oder die Bereitstellung von Informationen seitens des Kollegiums und der Schulleitung. Durch die Visualisierung des tagesaktuellen Vertretungsplanes kam es zu einer schnellen und effektiven Nutzung des "Lehrerzimmers" in itslarning. Daraus entstanden individuelle Fragen und Anregungen mancher KollegInnen. Teilweise wurde auch der Kalender genutzt.

Nun sind Sie an einer neuen Schule in einer neuen Rolle und mit ganz anderen Herausforderungen seitens der Schule. Entsprechend anders sieht bestimmt auch das Nutzungskonzept der Schule aus, oder?

Die Einführung an der in Frage 1 genannten Schule entstand nach den Bedürfnisses der KollegInnen. An meiner neuen Schule haben wir itslearning mithilfe eines Fahrplans mit einem bestimmten Anforderungsprofil eingeführt. Die dazu installierte Steuergruppe Medien hat die ersten Schritte und deren Inhalt vorgedacht und strukturiert. Das bedeutet, dass die Kolleginnen und Kollegen nach dem Startschuss keine leere Umgebung vorgefunden haben, sondern eine sinnvolle Struktur. Auch hier wurde zunächst ein Lehrerzimmer installiert. Durch die strukturierte und transparente Weise, itslearning einzuführen, konnten sich die KollegInnen schnell mit dem neuen Medium anfreunden. Auch jetzt entstehen Fragen und Bedürfnisse seitens des Kollegiums, die in die vorhandene Struktur eingebettet werden.

In einem Workshop auf dem Nutzertreffen stellen Sie die Moglichkeiten des virtuellen Lehrerzimmers vor. Worauf können sich Teilnehmerinnen des Workshops freuen?

Ich möchte die Erfahrungen weitergeben, die ich an beiden Schulen gemacht habe. Einmal als Mitglied des Kollegiums als Lehrer und einmal als Mitglied der Schulleitung. In meinem Workshop werde ich die verschiedenen Möglichkeiten der Organistaion und Kommunikation, die ein virtuelles Lehrerzimmer zu bieten hat, vorstellen und Praxisbeispiele vorstellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auch die Möglichkeit haben, auf unterschiedlicher Art und Weise, sich mit einem "Lehrerzimmer" ihrer eigenen Schule zu beschäftigen. In meinem Workshop werden sowohl Einsteiger als auch Kolleginnen und Kollegen angesprochen, die bereits mit einem Lehrerzimmer in itslearning arbeiten. Auch für Schulleiterinnen und Schulleiter können gerade die Punkte der Kommunikation und Organisation innerhalb des Kollegiums interessant sein. Ich freue mich auf das Zusammentreffen!

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